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	<title>Comments on: Von Armut und Vontobel</title>
	<link>http://freiegedanken.blogsome.com/2006/05/07/von-armut-und-vontobel/</link>
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	<pubDate>Mon, 12 May 2008 11:44:54 +0000</pubDate>
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		<title>by: Sisyphos</title>
		<link>http://freiegedanken.blogsome.com/2006/05/07/von-armut-und-vontobel/#comment-200</link>
		<pubDate>Sun, 14 May 2006 17:09:08 +0100</pubDate>
		<guid>http://freiegedanken.blogsome.com/2006/05/07/von-armut-und-vontobel/#comment-200</guid>
					<description>VOr derselben Wahl bin ich auch schon ein paar Mal gestanden. habe mich meist wie Du entschieden. Ausser in einem kürzlichen Fall wo der Troll gewisse Grenzwerte bei weitem und regelmässig überflügelte - den lösch ich jetzt jeweils umgehend.</description>
		<content:encoded><![CDATA[	<p>VOr derselben Wahl bin ich auch schon ein paar Mal gestanden. habe mich meist wie Du entschieden. Ausser in einem kürzlichen Fall wo der Troll gewisse Grenzwerte bei weitem und regelmässig überflügelte - den lösch ich jetzt jeweils umgehend.
</p>
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		<title>by: Bastian</title>
		<link>http://freiegedanken.blogsome.com/2006/05/07/von-armut-und-vontobel/#comment-199</link>
		<pubDate>Sat, 13 May 2006 09:30:40 +0100</pubDate>
		<guid>http://freiegedanken.blogsome.com/2006/05/07/von-armut-und-vontobel/#comment-199</guid>
					<description>Ich könnte solche Kommentare auch löschen, aber stehenlassen ist manchmal fast fieser, weil sich derjenige mit seinem Eintrag sowieso komplett disqualifiziert.</description>
		<content:encoded><![CDATA[	<p>Ich könnte solche Kommentare auch löschen, aber stehenlassen ist manchmal fast fieser, weil sich derjenige mit seinem Eintrag sowieso komplett disqualifiziert.
</p>
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		<title>by: Sisyphos</title>
		<link>http://freiegedanken.blogsome.com/2006/05/07/von-armut-und-vontobel/#comment-194</link>
		<pubDate>Fri, 12 May 2006 15:44:09 +0100</pubDate>
		<guid>http://freiegedanken.blogsome.com/2006/05/07/von-armut-und-vontobel/#comment-194</guid>
					<description>Wow, das war heftig. Naja, jeder gue Blog zieht auch hitzköpfige Idioten an. Nimms als Kompliment, Bastian.</description>
		<content:encoded><![CDATA[	<p>Wow, das war heftig. Naja, jeder gue Blog zieht auch hitzköpfige Idioten an. Nimms als Kompliment, Bastian.
</p>
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		<title>by: Stefan</title>
		<link>http://freiegedanken.blogsome.com/2006/05/07/von-armut-und-vontobel/#comment-156</link>
		<pubDate>Tue, 09 May 2006 23:58:44 +0100</pubDate>
		<guid>http://freiegedanken.blogsome.com/2006/05/07/von-armut-und-vontobel/#comment-156</guid>
					<description>Die Armen profitieren vom Wachstum?? Besonders weil dafür der Sozialstaat abgebaut wird, wie in Deutschland zur Zeit? Ihr kapitalistischen Hurenmäuler lügt, wenn ihr nur den Mund aufmacht! Behaltet Euren egoistischen Lügenscheissdreck für Euch! </description>
		<content:encoded><![CDATA[	<p>Die Armen profitieren vom Wachstum?? Besonders weil dafür der Sozialstaat abgebaut wird, wie in Deutschland zur Zeit? Ihr kapitalistischen Hurenmäuler lügt, wenn ihr nur den Mund aufmacht! Behaltet Euren egoistischen Lügenscheissdreck für Euch!
</p>
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		<title>by: Bastian</title>
		<link>http://freiegedanken.blogsome.com/2006/05/07/von-armut-und-vontobel/#comment-152</link>
		<pubDate>Tue, 09 May 2006 18:09:16 +0100</pubDate>
		<guid>http://freiegedanken.blogsome.com/2006/05/07/von-armut-und-vontobel/#comment-152</guid>
					<description>Ich bedanke mich für Ihren Kommentar (Sie verzeihen, wenn ich meinen Nachnamen abgekürzt habe... nein, ich habe nichts zu verbergen).

Nun, es mag sein, dass China nicht in allen Punkten eine Wirtschaftspolitik wie im &quot;neoliberalen&quot; Lehrbuch betrieben hat, trotzdem wäre eine solche Entwicklung ohne wirtschaftliches Wachstum undenkbar. Ich bin deshalb nicht der Meinung, Wirtschaftswachstum könne nichts zur Bekämpfung der Armut beitragen.

Was die Umweltprobleme angeht, denke ich, dass Sie zu schwarz malen. Ich bin davon überzeugt, dass die Armen viel mehr unter ihrer Armut als unter Umweltproblemen leiden. Erst wohlhabendere Gesellschaften werden sich auch der Ökologie annehmen, deshalb löst man mit Wirtschaftswachstum langfristig auch dieses Problem.

Umverteilung taugt nur, um kurzfristig Not zu lindern, bietet jedoch keinerlei Perspektiven.</description>
		<content:encoded><![CDATA[	<p>Ich bedanke mich für Ihren Kommentar (Sie verzeihen, wenn ich meinen Nachnamen abgekürzt habe&#8230; nein, ich habe nichts zu verbergen).</p>
	<p>Nun, es mag sein, dass China nicht in allen Punkten eine Wirtschaftspolitik wie im &#8220;neoliberalen&#8221; Lehrbuch betrieben hat, trotzdem wäre eine solche Entwicklung ohne wirtschaftliches Wachstum undenkbar. Ich bin deshalb nicht der Meinung, Wirtschaftswachstum könne nichts zur Bekämpfung der Armut beitragen.</p>
	<p>Was die Umweltprobleme angeht, denke ich, dass Sie zu schwarz malen. Ich bin davon überzeugt, dass die Armen viel mehr unter ihrer Armut als unter Umweltproblemen leiden. Erst wohlhabendere Gesellschaften werden sich auch der Ökologie annehmen, deshalb löst man mit Wirtschaftswachstum langfristig auch dieses Problem.</p>
	<p>Umverteilung taugt nur, um kurzfristig Not zu lindern, bietet jedoch keinerlei Perspektiven.
</p>
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	<item>
		<title>by: Werner Vontobel</title>
		<link>http://freiegedanken.blogsome.com/2006/05/07/von-armut-und-vontobel/#comment-147</link>
		<pubDate>Tue, 09 May 2006 14:17:59 +0100</pubDate>
		<guid>http://freiegedanken.blogsome.com/2006/05/07/von-armut-und-vontobel/#comment-147</guid>
					<description>Herr B. fragt:  &quot;Warum sollte sich beispielsweise Wirtschaftswachstum in den USA merklich auf das Einkommen eines afrikanischen Bauern auswirken?&quot; Die Antwort habe ich in meinem Artikel zu geben versucht: Weil jedes Wachstum die globalen Ressourcen beansprucht und die Umwelt belastet, was sich vor allem bei den Armen negativ auswirkt. 
Ferner verweist B. auf eine Studie der Weltbank, wonach sich die Einkommen der Armen in den letzten 40 Jahren proportional stärker gestiegen  seien als die der Reichen.  Die von mir zitierte Studie bezieht sich auf die vergangenen 20 Jahren und sagt, dass sich die Einkommen der Armen von 1981 bis 1991 leicht über- und seither deutlich unterproportional entwickelt haben. Zudem zeigt sie, was dies in absoluten Zahlen bedeutet. 

B. verweist auf China und Indien und sagt, dass sich in diesen Ländern die Armut &quot;seit der Einführung marktwirtschaftlicher Reformen&quot; stark reduziert worden sei. Das ist nicht falsch, aber irreführend, weil sowohl Indien als auch China, Wirtschaftspoitiken betrieben haben, die in wesentlichen Punkten vom heiligen Kanon des IWF ( erweiterter Washingtonkonsens) abweichen.

Es geht mir auch nicht darum, ökologische Sorgen über das Schicksal der Armen zu stellen. Vielmehr stellt &quot;meine Studie&quot; die berechtigte Frage, ob nicht die Armen in besonderer Weise unter der Umweltverschmutzung leiden.
Vor allem geht es nicht darum, Wachstum generell zu verurteilen. Die Frage ist vielmehr: Wie hat sich das real existierende Wachstum (bzw. die Wachstumspolitik nach dem Washington-Konsens) in den letzten Jahren konkret auf das Los der ärmeren Bevölkerungshälfte unserer Erde ausgewirkt, und wäre mit ein wenig Umverteilung mehr zu erreichen gewesen?
Endgültige Antworten auf diese Fragen gibt es natürlich nicht. Die Diskussion bleibt offen. 

Werner Vontobel</description>
		<content:encoded><![CDATA[	<p>Herr B. fragt:  &#8220;Warum sollte sich beispielsweise Wirtschaftswachstum in den USA merklich auf das Einkommen eines afrikanischen Bauern auswirken?&#8221; Die Antwort habe ich in meinem Artikel zu geben versucht: Weil jedes Wachstum die globalen Ressourcen beansprucht und die Umwelt belastet, was sich vor allem bei den Armen negativ auswirkt.<br />
Ferner verweist B. auf eine Studie der Weltbank, wonach sich die Einkommen der Armen in den letzten 40 Jahren proportional stärker gestiegen  seien als die der Reichen.  Die von mir zitierte Studie bezieht sich auf die vergangenen 20 Jahren und sagt, dass sich die Einkommen der Armen von 1981 bis 1991 leicht über- und seither deutlich unterproportional entwickelt haben. Zudem zeigt sie, was dies in absoluten Zahlen bedeutet. </p>
	<p>B. verweist auf China und Indien und sagt, dass sich in diesen Ländern die Armut &#8220;seit der Einführung marktwirtschaftlicher Reformen&#8221; stark reduziert worden sei. Das ist nicht falsch, aber irreführend, weil sowohl Indien als auch China, Wirtschaftspoitiken betrieben haben, die in wesentlichen Punkten vom heiligen Kanon des IWF ( erweiterter Washingtonkonsens) abweichen.</p>
	<p>Es geht mir auch nicht darum, ökologische Sorgen über das Schicksal der Armen zu stellen. Vielmehr stellt &#8220;meine Studie&#8221; die berechtigte Frage, ob nicht die Armen in besonderer Weise unter der Umweltverschmutzung leiden.<br />
Vor allem geht es nicht darum, Wachstum generell zu verurteilen. Die Frage ist vielmehr: Wie hat sich das real existierende Wachstum (bzw. die Wachstumspolitik nach dem Washington-Konsens) in den letzten Jahren konkret auf das Los der ärmeren Bevölkerungshälfte unserer Erde ausgewirkt, und wäre mit ein wenig Umverteilung mehr zu erreichen gewesen?<br />
Endgültige Antworten auf diese Fragen gibt es natürlich nicht. Die Diskussion bleibt offen. </p>
	<p>Werner Vontobel
</p>
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