Freie Gedanken

Straffreier Drogenkonsum

von Bastian am 06.12.06

Es ist mir zwar ein Rätsel, weshalb gerade jene Partei, die mit grossem Elan Rauchern das Leben erschwert, den Konsum sämtlicher Drogen freigeben möchte. Von diesem Widerspruch abgesehen, ist das eine wirklich unterstützenswerte Forderung der SP.

Warum kann eine solch grundsätzlich urliberale Forderung nicht einmal von der FDP kommen? Jung, urban - das würde doch perfekt in Ihre Strategie passen, Herr Pelli? Oder sind das doch nur alles Etiketten aus irgendwelchen Marketingkonzepten, die in erster Linie toll klingen sollen?

9 Kommentare »

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  1. Aber warum denn “ein Rätsel”?? - Drogenkonsumenten sind auch Wähler. Zwar wird Rauchen in öffentlichen Räumen verboten, Spritzen und Schnupfen aber nicht…

    Comment von anaximander — 06.12.06 um 17:25

  2. Wieso nicht die FDP? Die Partei ist längst nicht mehr liberal und schon gar nicht libertär.

    Wieso die SP? Wahlkampf, ernst meint man es nicht, ansonsten würde man eine Volksinitiative dazu lancieren und das Wahlvolk vom Anliegen überzeugen.

    Was das Rauchen betrifft: Wer Drogen konsumiert, soll andere nicht stören. Ergo sollte Rauchen in der Öffentlichkeit eigentlich kein Thema mehr sein, man kann seine Drogen ja problemlos daheim oder in einem sonstigen privaten Rahmen konsumieren.

    Comment von Shark — 06.12.06 um 17:26

  3. Warum nicht die FDP? Frag den Ober-Präventions-Prohibitions-Guru Felix G.

    Comment von gis — 07.12.06 um 08:28

  4. Zitat:

    “Ergo sollte Rauchen in der Öffentlichkeit eigentlich kein Thema mehr sein, man kann seine Drogen ja problemlos daheim oder in einem sonstigen privaten Rahmen konsumieren.”

    Kneipen und andere Unternehmen SIND PRIVATE Räumlichkeiten! Man DARF da Kunde oder Mitarbeiter werden, aber niemand wird dazu gezwungen!

    Comment von Wolfgang — 07.12.06 um 10:52

  5. Mannmannmann, wie faktenresistent seid ihr Suchtkranken Raucher eigentlich? Passivrauchen SCHADET DEINEM NÄCHSTEN! Fixen und schnupfen nicht! In den eigenen vier Wänden kannst du sowieso machen was du willst, aber deine Arbeitnehmer, z.B. in einem Restaurant, musst du schützen. Sonst könnte man ja auch argumentieren eine Baustelle sei ein Privater Platz und wer dort freiwillig (sic!) arbeite könne selber sagen ob er Gehörschutz oder Helm tragen will. Ist aber nicht so und das ist auch gut so. Also, rauche freiwillig entweder Zuhause oder auf dem Trottoir…

    Comment von Sandro — 07.12.06 um 11:54

  6. @ gis:

    Frag den Ober-Präventions-Prohibitions-Guru Felix G.

    Gemäss einer sotomo-Studie ja der “liberalste” Nationalrat der Schweiz. Ich musste lachen.

    Comment von Bastian — 07.12.06 um 15:01

  7. @ Sandro:

    Passivrauchen SCHADET DEINEM NÄCHSTEN!

    Es ist nicht so, dass ich das nicht wüsste. Persönlich mag ich rauchfreie Gaststätten und bin Nichtraucher. Es gibt “negative externe Effekte” des Rauchens und deshalb ist es verständlich, dass der Staat öffentliche Gebäude rauchfrei macht. Erstens ist er deren Besitzer und zweitens hält man sich darin oft nicht freiwillig auf (Ämter, Schulen, Spitäler).

    Ob in privaten Räumlichkeiten, in denen man sich freiwillig aufhält, geraucht wird, geht den Staat nichts an. Wer sich in verrauchten Lokalen aufhält, weiss um die Gesundheitsrisiken und tut es trotzdem. Konsequenterweise müsstest du auch dem Ehemann zuhause das Rauchen verbieten wollen, weil er seiner Frau und seinen Kindern damit schadet.

    Comment von Bastian — 07.12.06 um 18:03

  8. Jaja, unser Vater Staat will uns vor uns selber schützen. Diese staatlichen Eingriffe müssten eigentlich als Übergriffe gewertet werden, es handelt sich eindeutig um Einmischung in den privaten Bereich.

    Comment von anaximander — 08.12.06 um 19:30

  9. Bei genauer Betrachtung des SP Grundlagenpapiers stellt man rasch fest, dass es den Sozis nicht um mehr Freiheit und Eigenverantwortung geht, sondern viel mehr um eine durch Steuergelder finanzierte verstaatlichte Drogenlegalisierung. Diese soll durch eine weitere Entmündigung der Bürger (die SP spricht den Menschen in ihrem Papier die “Reife und Selbstverantwortung” ab) und zu einer noch grösseren Bürokratie führen würde.

    Mehr dazu unter: http://liberatus.kaywa.ch/mehr-freiheit-weniger-staat/staatlich-regulierte-drogenlegalisierung.html

    Comment von Liberatus — 09.12.06 um 02:47

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